Ausfluss aus der Scheide – wieviel ist normal?

Ein wenig weißlicher und geruchloser Ausfluss aus der Scheide ist völlig normal und Zeichen eines gesunden, weiblichen Körpers. Verändert sich der Ausfluss jedoch in Konsistenz und Farbe, kann dies Anzeichen für eine Störung sein.

Ausfluss als mögliches Symptom für Scheideninfektionen

Ausfluss als Indikator bei Scheideninfektionen

Unter Ausfluss wird eine vermehrte Bildung von Scheidensekret verstanden. Bei gesunden Frauen besteht diese Flüssigkeit aus Scheidenepithelzellen, Drüsensekret des Gebärmutterhalses, Scheidenkapillarflüssigkeit sowie verschiedenen Stoffwechselprodukten. Zur Zeit des Eisprungs tritt der Ausfluss unter dem hormonellen Einfluss etwas vermehrt auf. Er ist klar, fast geruchlos und flüssiger als im Laufe des restlichen Regelzyklus.

Der normale Ausfluss ist gekennzeichnet durch eine weiße und cremige Konsistenz sowie eine Menge von ca. 5 ml pro Tag (z.B. bemessen an der Benetzung der Unterwäsche). Erst wenn der Ausfluss das gewöhnliche Ausmaß übersteigt, wenn er sich verfärbt oder einen unangenehmen Geruch aufweist, ist das ein Zeichen für eine mögliche Scheideninfektion. Das heißt, der Ausfluss ist dann ein Symptom der Genitalinfektion.

Verändertes Scheidenmilieu begünstigt Infektionen und Geschlechtskrankheiten

Das saure Milieu der Scheide kann aus verschiedenen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten:

  • Übertriebene Intimhygiene
  • Veränderter Hormonhaushalt während der Pubertät, der Schwangerschaft oder der Wechseljahre
  • Stress und übermäßige psychische Belastung
  • Längere Einnahme von Antibiotika, die auch die Milchsäurebakterien in der Scheide angreifen
  • Verhütungsmittel wie die Spirale oder Schaumzäpfchen, die auf mechanische oder chemische Art reizen

Ist das gesunde Milieu aufgrund einer dieser Einflüsse nicht mehr sauer genug, können schädliche Mikroorganismen, insbesondere Bakterien oder Viren, überhandnehmen und eine Scheideninfektion auslösen. Typisches Symptom für eine Erkrankung der Scheide ist neben Juckreiz und Brennen ein veränderter Ausfluss.

Von Konsistenz, Farbe und Geruch des Sekrets lässt sich häufig auf die jeweilige Störung schließen:

  • Ein gräulicher, dünnflüssiger Ausfluss, der einen unangenehmen und fischigen Geruch verströmt, kann Zeichen für eine bakterielle Vaginose sein.
  • Ist das Sekret weiß und krümelig steht möglicherweise eine Pilzinfektion (Candidose) hinter den Beschwerden.
  • Ein eitrig-gelber Ausfluss ist neben Schmerzen beim Wasserlassen wahrscheinlich Indiz für eine Chlamydien-Infektion.
  • Der Ausfluss verstärkt sich typischerweise durch das Herpes-Simplex-Virus. Zudem bilden sich Bläschen im Bereich der Scheide.

Ausfluss: Muss ich zum Arzt?

Bei einem ungewöhnlichen Ausfluss ist es ratsam, einen Frauenarzt (Gynäkologen) aufzusuchen. Nur so kann die Ursache für die Beschwerden herausgefunden und mit der entsprechenden Behandlung begonnen werden.

Vor Ihrem Termin sollten Sie Ihren Ausfluss etwas genauer analysieren: Welche Farbe hat er? Ist die Konsistenz ungewöhnlich? Riecht er unangenehm? Diese Informationen können dem Frauenarzt während des Patientengesprächs bereits erste Hinweise für die Diagnose liefern. Im Anschluss erfolgt die gynäkologische Untersuchung. Hier begutachtet der Arzt nicht nur die Beschaffenheit der Scheidenwand, sondern kann auch einen Abstrich nehmen. Ebenso ist es möglich, den pH-Wert in der Scheide mit einem Teststäbchen zu messen.

Wenn die Ursache für den Ausfluss feststeht, ist eine Behandlung des jeweiligen Erregers möglich. So lässt sich eine Pilzinfektion in der Regel gut mit Scheidenzäpfchen und Creme behandeln. Bei Chlamydien oder einer anderen bakteriellen Infektion wie der Vaginose werden Antibiotika in Form von Tabletten oder Zäpfchen eingesetzt. Bei einer bakteriellen Infektion ist es alternativ sinnvoll, auf octenisept® Vaginaltherapeutikum zurückzugreifen. Das Spray eignet sich hervorragend zur Linderung der Symptome bei Juckreiz, Brennen und Ausfluss. Bei Fragen zu Anwendung und Wirksamkeit, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Frauenarzt oder Apotheker.

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Fachliche Beratung durch Prof. Dr. med. Gerd Neumann (Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe)

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Arzneilich wirksame Bestandteile : Octenidinhydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph. Eur.) Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung. - Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Um möglichen Gewebeschädigungen vorzubeugen, darf das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert werden. Bei Wundkavitäten muss ein Abfluss jederzeit gewährleistet sein (z.B. Drainage, Lasche). octenisept® Wund-Desinfektion nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen.

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Arzneilich wirksame Bestandteile : Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph.Eur.) - Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen - im Ano-Genitalbereich von Vagina, Vulva, Glans penis, auch vor Katheterisierung der Harnblase -  in der Mundhöhle. Zur zeitlich begrenzten unterstützenden Therapie bei Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen sowie zur unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung. - Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: octenisept® nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen.

Um möglichen Gewebeschädigungen vorzubeugen, darf das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert werden. Bei Wundkavitäten muss ein Abfluss jederzeit gewährleistet sein (z.B. Drainage, Lasche).

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Arzneilich wirksame Bestandteile: Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph.Eur.). - Anwendungsgebiete: Antiseptikum zur Behandlung von Vaginalinfektionen. Linderung der Symptomatik bei bakteriell bedingtem Juckreiz, Brennen und Ausfluss im Vaginalbereich. - Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: octenisept® Vaginaltherapeutikum nicht in größeren Mengen verschlucken oder in größeren Mengen in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!