Was tun bei Verbrennungen? Behandlung und Erste-Hilfe-Tipps

Ein unachtsamer Moment beim Bügeln oder eine Kinderhand auf der angeschalteten Herdplatte: Zu Verbrennungen kommt es sehr schnell. Je zügiger sie richtig behandelt werden, desto besser. Denn Verbrennungen bereiten nicht nur große Schmerzen, sondern sie schaden auch dem Gewebe. Was Sie bei Verbrennungen tun können und wann es nötig ist, einen Arzt zu rufen, können Sie hier nachlesen.

octenisept® bei Verbrennungen

Wann sprechen Mediziner von einer Verbrennung?

Verbrennungen entstehen immer dann, wenn starke Hitze auf die Haut einwirkt. Doch was versteht man unter starker Hitze? Bei Erwachsenen zählen dazu Temperaturen ab 65 Grad Celsius, die länger als wenige Sekunden mit der Haut Kontakt haben. Die Haut von Kindern ist dünner und somit empfindlicher. Hier genügen oft schon geringere Temperaturen, um Wunden entstehen zu lassen.

Folgendes kann zum Beispiel Verbrennungen auslösen:

  • offene Flammen
  • heiße Flüssigkeiten
  • heiße Dämpfe
  • Sonnenstrahlen
  • starke Hitze oder
  • Strom.

Diese Auslöser können unterschiedlich tiefe Hautschäden verursachen, die je nach Verbrennungsgrad auch dazu führen können, dass Hautzellen unwiderruflich absterben.

Symptome bei Verbrennungen: Die Schweregrade

Nicht alle Symptome treten sofort auf, sondern machen sich häufig erst einige Stunden nach der Verbrennung bemerkbar. Grund für dieses sogenannte Nachbrennen ist, dass eine Verbrennung oder auch eine Verbrühung im Laufe der Zeit noch weiter voranschreitet. Da unsere Haut sehr gut isoliert ist, kann sie Wärmeenergie über eine gewisse Dauer speichern. So kann aus einer oberflächlichen eine tiefe Verbrennung werden.

Aus diesem Grund wird der Schweregrad – der sich nach den Symptomen richtet – meist erst einige Zeit nach dem Unfall festgelegt.

Im Groben werden folgende Schweregrade definiert:

Verbrennung 1. Grades:

  • Nur die Oberhaut ist betroffen.
  • Die Hautstelle ist gerötet und schmerzt.
  • Es kann zu einer leichten Schwellung kommen.
  • Die Verbrennung heilt häufig von selbst wieder aus und hinterlässt in der Regel keine Narbe.

Verbrennung 2. Grades:

  • Reicht bis in die Lederhaut (liegt unter der Oberhaut), die Schweiß- und Talgdrüsen enthält.
  • Die Stelle schmerzt sehr stark, ist gerötet und geschwollen.
  • Es kommt zur Blasenbildung
  • Häufig bleibt eine Narbe zurück.

Verbrennung 3. Grades:

  • Auch die Unterhaut ist betroffen (vollständige Zerstörung der Oberhaut und Lederhaut).
  • Die Hitzeeinwirkung hinterlässt weißes (verkochtes) oder schwarzes (verkohltes) Gewebe.
  • Betroffene haben meist keine Schmerzen, da die Hautnerven beschädigt sind.
  • Das Gewebe kann sich nicht mehr erholen.
  • Das abgestorbene Gewebe muss meist chirurgisch entfernt werden.
  • Bei großflächigen Verbrennungen ist eventuell eine Hauttransplantation nötig.

Was bei Verbrennungen zu tun ist

Ihre Reaktion sollte sich nach dem Schweregrad der Verbrennung richten. Ganz allgemein gilt: Sobald sich Blasen gebildet haben (Verbrennung 2. Grades) oder die Verletzung großflächiger ist, ist auf jeden Fall ein Arzt zu konsultieren. Wie Sie bei solch schwereren Verbrennungen richtig handeln, entnehmen Sie bitte folgendem Dokument, das Ihnen zum Download bereitsteht:

Wenn Sie eine leichte Verbrennung selbst versorgen möchten, sollten Sie folgende Schritte befolgen:

Folgende Schritte sollten Sie befolgen:

  • Kühlung der Stelle. Das lindert die Schmerzen. Hierfür eignet sich Wasser, das nicht kälter als 15 Grad Celsius sein sollte. Eine Kühldauer von mehr als 15 Minuten sollte nicht überschritten werden, da sonst die Gefahr einer Unterkühlung besteht.
  • Verbrennungen im Gesicht mit einem feuchten Tuch kühlen.
  • Kühlendes octenisept® Gel dünn auf die Verbrennung auftragen. So wird nicht nur der Heilungsprozess gefördert, sondern auch der Juckreiz minimiert.

octenisept® Gel können Sie ein- bis zweimal täglich bis zum vollständigen Abheilen der Verbrennung auftragen. Bei Bedarf kann die Stelle mit einem Pflaster oder einem Verband abgedeckt werden.

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Pflichttexte zu zugelassenen Arzneimitteln gem. § 4 HWG

octenisept® Wund-Desinfektion

Arzneilich wirksame Bestandteile: Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph. Eur.) Anwendungsgebiete: Zur wiederholten, zeitlich begrenzten
unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung. - Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Um möglichen Gewebeschädigungen vorzubeugen, darf das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert werden. Bei Wundkavitäten muss ein Abfluss jederzeit gewährleistet sein (z.B. Drainage, Lasche). octenisept® Wund-Desinfektion nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen. Die Anwendung von octenisept® Wund-Desinfektion im Auge ist zu vermeiden. Bei
versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen.

octenisept®

Arzneilich wirksame Bestandteile: Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph.Eur.) - Anwendungsgebiete: zur wiederholten, zeitlich begrenzten antiseptischen Behandlung von Schleimhaut und angrenzender Haut vor diagnostischen und operativen Maßnahmen - im Ano-Genitalbereich von Vagina, Vulva, Glans penis, auch vor Katheterisierung der Harnblase - in der Mundhöhle. Zur zeitlich begrenzten unterstützenden Therapie bei Pilzerkrankungen der Haut zwischen den Zehen sowie zur unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung. - Warnhinweise und
Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
octenisept® nicht in größeren Mengen verschlucken oder in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen. Die Anwendung von octenisept® im Auge ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen. Nach Spülung tiefer Wunden mittels Spritze wurde über das Auftreten von persistierenden Ödemen, Erythemen und auch Gewebsnekrosen berichtet, die z.T. eine chirurgische Revision erforderten.

Um Gewebeschädigungen zu vermeiden, darf das Präparat nicht mittels Spritze in die Tiefe des Gewebes eingebracht werden. Das Präparat ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt (Auftragen mittels Tupfer oder Aufsprühen).

octenisept® Vaginaltherapeutikum

Arzneilich wirksame Bestandteile: Octenidindihydrochlorid, Phenoxyethanol (Ph.Eur.). - Anwendungsgebiete: Antiseptikum zur Behandlung von
Vaginalinfektionen. Linderung der Symptomatik bei bakteriell bedingtem Juckreiz, Brennen und Ausfluss im Vaginalbereich. - Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: octenisept® Vaginaltherapeutikum nicht in größeren Mengen verschlucken oder in größeren Mengen in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion, gelangen lassen. Die Anwendung von octenisept® Vaginaltherapeutikum im Auge ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt sofort mit viel Wasser spülen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!