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Veränderungen im Genitalbereich in den Wechseljahren

Wechseljahre – ein langer Prozess, den jede Frau früher oder später durchläuft. Die Beschwerden dabei sind ganz individuell und vielfältiger als nur Hitzewallungen. Denn auch im Genitalbereich kommt es in den Wechseljahren zu einigen Veränderungen. Alle Informationen zum Thema und was Ihnen bei juckenden Schamlippen und Co. helfen kann, erfahren Sie hier.

Was genau sind die Wechseljahre?

Mediziner verstehen unter den Wechseljahren (Fachbegriff: Klimakterium) die Zeitspanne der Frau, in der sie einige hormonelle Veränderungen zum Ende ihrer fruchtbaren Zeit durchlebt. Beginn, Verlauf und Dauer unterscheiden sich von Frau zu Frau sehr. Die Menopause ist die letzte Monatsblutung. Anschließend muss ein Zeitraum von einem Jahr (12 Monate) vergehen, in der es zu keiner weiteren Blutung kommt.1 Etwa 50 Prozent der 52-Jährigen hat sie schon durchlebt.2

Die Phase nach diesem Jahr bezeichnen Ärzte dann als Postmenopause. Diese Phase in den Wechseljahren ist vor allem durch Veränderungen im Genitalbereich bestimmt, die wir hier für Sie zusammengefasst haben. Darüber hinaus klären wir auch auf, was Ihnen in dieser Zeit helfen kann.

Mögliche Veränderungen in den Wechseljahren im Genitalbereich

Besonders der in den Wechseljahren zunehmende Mangel an Östrogen (weibliches Sexualhormon) verursacht Veränderungen im Genitalbereich. Das Fehlen des Hormons verändert die Beschaffenheit der Schleimhäute in der Scheide: Die daraus resultierende schlechtere Durchblutung hat zur Folge, dass Scheidenschleimhäute sowie die Haut der Schamlippen dünner und trockener werden. Aufgrund dessen sind sie weniger robust und demnach anfälliger für Verletzungen.

Darüber hinaus treten möglicherweise weitere Beschwerden im Zuge der Veränderungen in den Wechseljahren auf:

  • Juckreiz (besonders juckende Schamlippen)
  • Brennen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr durch Scheidentrockenheit
  • verringertes sexuelles Verlangen
  • Ausfluss, verringert oder verändert (oft Anzeichen für einen Infekt)

Diese Symptome sind von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ausgeprägt. Im Gegensatz zu den anderen typischen Beschwerden während der Wechseljahre, wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen, verschlimmern sich die Beschwerden im Genitalbereich jedoch meist mit den Jahren – jede Frau ist früher oder später davon betroffen.3 Doch Sie müssen hier nicht hilflos zusehen, denn Sie können einiges gegen die Symptome tun.

Weitere Veränderungen im Genitalbereich und Beschwerden in den Wechseljahren

Grundsätzlich herrscht in der Scheidenflora ein saurer pH-Wert, der aufgrund der dort lebenden Milchsäurebakterien besteht. Hierfür sind auch die Östrogene wichtig: Bei einem zunehmenden Mangel reduziert sich auch die Anzahl der Milchsäurebakterien – und das hat meist Folgen. Denn diese Bakterien tragen dazu bei, gesundheitsschädliche Keime zu eliminieren und so beispielsweise eine Blasenentzündung oder bakterielle Vaginose zu verhindern. Somit steigt die Infektanfälligkeit durch die Veränderungen in den Wechseljahren.

Häufig kommt es zu einer vermehrten Scheidentrockenheit. Auch hier liegt die Wurzel des Übels im Östrogenmangel. Denn das Fehlen des Östrogens führt dazu, dass die Drüsen in der Scheide weniger aktiv sind und so nicht genügend Flüssigkeit produzieren. Die Trockenheit in der Scheide nimmt folglich zu. Das macht sich auch beim Geschlechtsverkehr bemerkbar, aber ebenso danach: Denn durch eine trockene Scheide steigt das Risiko eines Infekts. Eine stärkere mechanische Reibung während intimer Momente reizt die Schleimhäute und ebnet so den Weg für Erreger, die letztlich leichter eine Entzündung verursachen. Manchmal bemerken Frauen in den Wechseljahren einen veränderten Ausfluss, der meist Hinweis auf eine Infektion gibt.

Juckende Schamlippen & Co: Hilfe bei Veränderungen in den Wechseljahren

Frau hat Beschwerden im Schritt: Veränderungen im Genitalbereich in den Wechseljahren sind häufig.Die Beschwerden im Zuge der Wechseljahre sind häufig stark ausgeprägt und bedeuten auch im Alltag Einschränkungen für die Betroffenen. Vor allem der ständige Juckreiz und die unangenehmen Schmerzen sind eine Belastung. Die gute Nachricht: Es gibt einige Mittel, die Hormone oder beispielsweise Hyaluronsäure enthalten, und so die Intimgesundheit positiv beeinflussen können. Der behandelnde Gynäkologe wird Sie hierzu umfangreich aufklären und eine passende Therapie in die Wege leiten. Damit Sie wieder mehr Spaß und weniger Frust beim Geschlechtsverkehr verspüren, empfiehlt sich die Verwendung von Gleitgels.

Leiden Sie an einer bakteriell bedingten Vaginalinfektion, können Sie auch auf das octenisept® Vaginaltherapeutikum vertrauen: Das Spray tötet schädliche Erreger ab und ist einfach und diskret in der Anwendung. Bitte sprechen Sie auch in diesem Fall vor der Benutzung des Produktes mit Ihrem Arzt.

Übrigens: Auch die richtige Intimhygiene trägt dazu bei, eine gesunde Scheidenflora zu bewahren und somit vor Infektionen zu schützen. Alle Informationen zum Thema lesen Sie hier:

Frau hat Beschwerden im Schritt: Veränderungen im Genitalbereich in den Wechseljahren sind häufig.

FAQs: Veränderungen im Genitalbereich in den Wechseljahren

Was verändert sich im Genitalbereich in den Wechseljahren?
Der zunehmende Östrogenmangel in den Wechseljahren führt dazu, dass die Schleimhäute dünner und trockener werden. Folglich sind sie auch weniger widerstandsfähig gegen Keime und so steigt beispielsweise das Risiko einer Vaginalinfektion.
Welche Beschwerden treten durch die Veränderungen in den Wechseljahren auf?
Im Genitalbereich zeichnen sich die Veränderungen vor allem in Form von juckenden Schamlippen, ständigem Juckreiz, Brennen sowie Schmerzen aus. Jedoch sind die Symptome von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.
Was kann Frau bei diesen Veränderungen tun?
Es gibt einige Präparate wie Cremes, Salben oder Kapseln, die dabei helfen sollen, eine gesunde Scheidenflora zu unterstützen. Die Absprache mit dem Frauenarzt ist hierbei unerlässlich. Darüber hinaus kann octenisept® Vaginaltherapeutikum bei bakteriellen Vaginosen zum Einsatz kommen.