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Gute Mundhygiene – mehr als nur Zähneputzen

Morgens und abends zwei Minuten Zähne putzen – das kennt man schon seit Kindertagen.1 Doch zu guter Mundhygiene zählt mehr, als zweimal täglich die Zahnbürste zu schwingen. Auch Zahnseide, Zungenschaber und Mundspüllösungen können die Mundhygiene verbessern: Nur so haben Mundgeruch, Zahnfleischentzündung und Parodontitis keine Chance.

Was bedeutet eigentlich Mundhygiene?

Unter Mundhygiene verstehen Mediziner die täglichen Routinen zum Erhalt der Zahn- und Kiefergesundheit. Richtige Mundhygiene bedeutet also mehr als die bloße Zahnpflege – hierzu gehören auch:

  • Zahnzwischenräume reinigen
  • Reinigen der Zunge
  • tägliche Verwendung antibakterieller Mundspüllösungen

So lassen sich Zahnfleischentzündungen und Parodontitis vermeiden. Doch was genau müssen Sie dabei beachten?

Richtig Zähneputzen: So klappt’s!

Das richtige Zähneputzen lernen die meisten bereits im Kindesalter: Sobald der erste Zahn zu sehen ist, gehört es fest zu den morgendlichen und abendlichen Abläufen. Hierbei spielen die geeignete Ausstattung und Technik eine wichtige Rolle, um die Zähne bestmöglich von bakteriellen Belägen zu befreien.

Die geeignete Zahnbürste

Grundsätzlich stehen für die tägliche Zahnreinigung verschiedene Arten von Zahnbürsten zur Verfügung:

  • elektrisch
  • nicht-elektrisch
  • verschiedene Härtegrade (weich, mittel, hart)
  • unterschiedliche Höhe und Neigung der Borsten
  • spezielle Lernzahnbürsten mit kleineren Bürstenköpfen für Kinder

Hier gibt es kein besser oder schlechter: Richtig angewendet, bringen alle Zahnbürsten den gewünschten Erfolg. Ihre Zahnbürste sollten Sie jedoch regelmäßig wechseln. Das ist insbesondere auch nach einer Erkältung wichtig, denn gerade dann können zahlreiche Keime auf der Zahnbürste haften.

Die richtige Putztechnik

Ihre Zähne sollten Sie täglich mindestens zweimal für zwei Minuten mit einer Zahnbürste und Zahnpasta
putzen.2 Dabei ist die richtige Putztechnik entscheidend:3

  • Kauflächen: mit kurzen Hin-und-her-Bewegungen putzen
  • Außenflächen: mit kreisenden Bewegungen von der Mitte aus nach rechts und links säubern
  • Innenflächen: „von Rot nach Weiß“, also vom Zahnfleisch zum Zahn mit kleinen Kreisen oder Drehbewegungen reinigen

Achten Sie darauf, dass Sie alle Flächen säubern und keine Stellen auslassen. Zum Schutz der Zahnhälse und Zahnfleisch die Bürste sanft einsetzen und nicht zu fest aufdrücken.

Im Anschluss an die Säuberung der Zahnflächen sollten Sie auch die Zunge reinigen, um Bakterien und Belag zu entfernen. Verwenden Sie dazu spezielle Schaber oder Bürsten und bewegen Sie die Reinigungsgeräte mit leichtem Druck auf der Zunge von hinten nach vorne.

Versteckte Bakterien: Reinigen der Zahnzwischenräume

Auch das Reinigen der Zahnzwischenräume ist Bestandteil einer guten Mundhygiene und erfolgt idealerweise einmal täglich – denn alleiniges Zähneputzen entfernt nur rund 70 Prozent der schädlichen Zahnbeläge.4

Um auch die schwierigsten Stellen von bakteriellen Ablagerungen zu befreien, finden Sie im Drogeriemarkt spezielle Zwischenraumbürsten (Interdentalbürsten). Es gibt sie in unterschiedlichen Größen zu kaufen. Je nachdem, wie Ihre Zähne stehen, können kleinere oder größere Bürsten passend sein. Müssten Sie die Bürste mit Gewalt in den Zahnzwischenraum pressen, ist sie zu groß.

In diesem Fall ist die Verwendung von Zahnseide die richtige Methode, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Achten Sie darauf, alle Rundungen der Zähne vorsichtig nachzufahren und das Zahnfleisch dabei nicht zu verletzen.

Mundspülungen für schwer erreichbare Stellen

Empfehlenswert ist auch die Verwendung einer antibakteriellen Mundspüllösung. Sie sollte zusätzlich zur richtigen Zahnhygiene gemäß den Anwendungshinweisen zum Einsatz kommen, um Bakterien auch an schwer zugänglichen Stellen effektiv zu bekämpfen.

Mundspülungen vernichten bei richtiger Anwendung einen Großteil der nach der Zahnreinigung verbliebenen Bakterien zuverlässig und sind daher eine optimale Ergänzung sowie Verbesserung der persönlichen Mundhygiene. octenident® antiseptic zum Beispiel können Sie bis zu 5 Tage lang folgendermaßen verwenden:

  • 2-mal täglich
  • 10 Milliliter
  • 30 Sekunden

Zahnschmelz gegen Bakterien stärken

Starker Zahnschmelz lässt Bakterien kaum eine Chance, den Zahn anzugreifen – er wirkt wie ein natürlicher Schutzschild.

Entsprechend empfiehlt die Bundezahnärztekammer für Kinder ab sechs Jahren sowie Erwachsene Zahnpasta mit Fluorid.5 Es wirkt direkt an der Zahnoberfläche und stärkt den schützenden Zahnschmelz: Laut Bundeszahnärztekammer ist das Vorkommen von Karies seit dem verstärkten Einsatz fluoridhaltiger Zahncremes deutlich gesunken.6

Mundgeruch, Zahnfleischentzündung und Co.: Folgen falscher Mundhygiene

Durch gute Mundhygiene können Sie die Gesundheit Ihrer Zähne, des Zahnfleisches und des Zahnbetts lange erhalten. Nachlässigkeit hat hingegen möglicherweise Krankheiten (wie Zahnfleischentzündungen) und andere Unannehmlichkeiten (wie Mundgeruch) zur Folge.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Eine Zahnfleischentzündung entsteht durch übermäßige Besiedelung des Zahnfleisches mit schädlichen Bakterien. Entfernen Sie bakteriellen Zahnbelag nicht gründlich, kann es zu einer Entzündung kommen. Die Gingivitis ist für Betroffene unangenehm und geht unter Umständen mit Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang
einher.7

Parodontitis

Problematisch wird es, wenn sich die Zahnfleischentzündung zur Parodontitis (Parodontose) weiterentwickelt. Dann besiedeln die krankmachenden Bakterien nicht mehr nur das Zahnfleisch, sondern gehen auf das Zahnbett über und schädigen es. Schlimmstenfalls kommt es dadurch zur Lockerung und zum Ausfall einzelner Zähne.8

Mundgeruch als Folge

Neben Zahnfleischentzündung und Parodontitis gibt es noch eine weitere Folge unzureichender Mundhygiene: Mundgeruch. Er entsteht durch die Ansiedlung bestimmter Bakterien beispielsweise im Bereich der Zahnzwischenräume, am Zahnsaum oder auf der Zunge. Das ist sowohl für Sie als auch für Ihre Mitmenschen unangenehm, lässt sich aber mit richtiger Zahnhygiene verhindern.

Unschöne Zahnverfärbungen

Ein strahlendes Lächeln ist oft das erste, was Menschen bei ihrem Gegenüber auffällt. Klar, dass sich jeder gerade in dieser Situation gesunde, weiße Zähne wünscht. Gelbliche Verfärbungen auf den Zähnen sind da unbeliebt.

Äußerliche Verfärbungen auf den Zähnen entstehen durch Farbstoffe in Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Schwarztee, Kaffee oder Säften. Auch durch Rauchen setzen sich kleine Pigmente auf den Zähnen fest, die in Verfärbungen der Zahnoberflächen sichtbar werden. Die richtige Mundhygiene verhindert, dass oberflächliche Verfärbungen entstehen, und erhält die natürliche weiße Färbung der Zähne.

Weitere Tipps für die richtige Zahnpflege und verbesserte Mundhygiene

Abgesehen von der ausgiebigen Zahnreinigung und Mundpflege können Sie noch weitere Dinge tun, um Mund und Zähne bestmöglich gesund zu halten. Achten Sie beispielsweise in Sachen Ernährung auf folgende Aspekte:

  • Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate, um schädlichen Bakterien weniger Nahrung zu bieten
  • Konsum entzündungshemmender Nahrungsmittel (beispielsweise Knoblauch), um einer Zahnfleischentzündung vorzubeugen
  • vermehrter Verzehr von Obst und Gemüse, um dem Körper viel wichtiges Vitamin C zur Verfügung zu stellen und so das Immunsystem zu stärken

Als Raucher sollten Sie über eine Rauchentwöhnung nachdenken. Zigaretten verändern die Beschaffenheit der Schleimhäute im Mundraum, reizen das Zahnfleisch und schwächen zudem das Immunsystem. Nikotinverzicht hilft auch, unschöne Verfärbungen der Zahnoberflächen zu vermeiden.

Gesetzlich Versicherten steht zudem zweimal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt zu.9 Hierbei kontrolliert der Experte den Zustand von Zähnen sowie Zahnfleisch und entfernt etwaige Ablagerungen. Er kann Ihnen zudem eine professionelle Zahnreinigung anbieten, bei der er unter anderem auch hartnäckige Zahnbeläge in schwer erreichbaren Arealen sorgfältig entfernt.

FAQ zur Mundhygiene: Das Wichtigste auf einen Blick

Was ist mit richtiger Mundhygiene gemeint?

Richtige Mundhygiene beinhaltet mehr als Zähneputzen. Auch das Reinigen der Zahnzwischenräume (mithilfe von Zahnseide oder Interdentalbürsten) und der Zunge (mittels Zungenbürsten oder -schabern) und die Anwendung von Mundspüllösungen gehören dazu.

Warum muss ich meine Zunge reinigen?

Auf der Zunge sammeln sich zahlreiche Bakterien, mitunter auch schädliche Erreger. Sie können auf die Zähne und das Zahnfleisch gelangen und dort Karies oder eine Zahnfleischentzündung auslösen. Zum Säubern eignen sich spezielle Bürsten oder Schaber.

Wie kann ich meine Zahnzwischenräume reinigen?

Für die Hygiene der Zwischenräume eignen sich Zahnseide oder Interdentalbürsten (Zahnzwischenraumbürsten). Probieren Sie aus, was Ihnen besser liegt. Das hängt auch davon ab, mit welchem Abstand Ihre Zähne zueinanderstehen.

Was bringen Mundspüllösungen?

Mundspüllösungen haben den Vorteil, dass sie auch an Stellen gelangen, die mit Zahnbürste, Zahnseide oder Interdentalbürsten nicht oder nur schwer erreichbar sind. Durch kräftiges Spülen und Gurgeln tötet die antibakterielle Flüssigkeit krankmachende Keime zuverlässig ab.

Hilft eine gute Mundhygiene gegen Mundgeruch?

Ja, eine gute Mundhygiene hilft auch gegen Mundgeruch. Er entsteht durch Stoffwechselprodukte bestimmter Bakterien im Mundraum. Gute Mundhygiene wirkt diesen Bakterien entgegen.